Preisträger: 0 - 11 Jahre

1. Platz: Die Gruselschule

Jurybegründung: 

Die Jury war sich einig, dass hier viele gelungene Ideen zusammenwirken konnten und man die individuellen Talente und die Mitbestimmung der beteiligten Kinder ausgesprochen gut erkennen kann. Die Darsteller sind sensibel ausgewählt worden, speziell bei den Gruselmonstern erkennt man keine Klischees. Hier darf jeder alles! Es macht Spaß, den Film anzusehen, da hier tief in die Trickkiste gegriffen wurde. Schnitttechnik und Kameraführung machen aus einer einfachen Story einen ausgesprochen sehenswerten Gruselfilm!

2. Platz: Elsa und der Drache

Jurybegründung: 

Die Jury hat sich sehr darüber gefreut, dass erkennbare Grundlage des Films ist, die Kinder entscheiden zu lassen, welche Charaktere auftauchen sollen. So dürfen bekannte Figuren wie Elsa und Super Mario ihren Platz neben Prinzessinnen und weiteren Superhelden einnehmen. In einfach gehaltener Legetechnik wird die Geschichte vom Überfall des Drachen erzählt, der schön gruselig gemalt ist. Es sind ausschließlich Kinderstimmen zu hören, die sehr engagiert in das Geschehen eintauchen und den Zuschauer so auch fesseln können. Die trickerfahrenen erwachsenen Helfer machen aus einem typischen Kindermärchen ein sehenswertes Trickfilmerlebnis.

3. Platz: Was wir am liebsten machen

Jurybegründung: 

Die Jury erkennt deutlich, dass hier dem Hobby jedes Kindes gebührend Raum gegeben wurde. So konnten für die Kinder wertvolle Erfahrungen und Erinnerungen in

einem wunderschönen Film zusammenfließen. Wir haben uns für die ausdruckstarken Bilder der Kinder genauso begeistert wie für die variantenreiche Hintergrundmusik des Gitarristen. Die erwachsenen Pädagogen rahmen mit eigenen Bildern und Sprechbeiträgen die Beschreibungen der Kinder ein. Auf diese Weise ist eine ästhetisch überaus ansprechende Gesamtkomposition entstanden.

Preisträger: 12 - 15 Jahre

1. Platz: Life is Strange

Jurybegründung: 

Unser aller Alltag ist auf dem Kopf gestellt. Weltpolitik passiert auf Twitter, ein Virus regiert unseren Alltag. In surrealen Bildern nähern sich die Filmemacher dem Thema und ermöglichen durch Kreativität und Phantasie dem Publikum an ihrem „Wahnwitz“ teilzuhaben. Die jungen Filmemacher verlassen die alltäglichen Sehgewohnheiten und haben sich auf neue gestalterische Wege eingelassen. Die Jury honorierte den Mut zur Experimentierfreude. Der Film irritiert und macht gleichsam Spaß.

2. Platz: Wenn Blicke töten könnten...

Jurybegründung: 

Die Jury hatte Freude daran, sich in den Horror eines Kellers hineinziehen zu lassen. Der Kurzfilm erarbeitet sehr eindringlich die Schrecksequenzen. Der Filmschnitt ist hier lobend zu erwähnen. Einzelne Szenen sind so treffsicher inszeniert, dass sie sogar bei den Jurymitgliedern für Gänsehautmomente sorgten. Die schauspielerischen Qualitäten sind hier ebenfalls hervorzuheben. Im Gesamten bietet der Film eine spannende Geschichte, die sehr gekonnt guten Horror verbreitet.

3. Platz: unHEIMlich

Jurybegründung: 

Ein Kurzfilm, der hervorsticht, weil er auf Standbilder setzt. In Form einer Foto-Story taucht der Zuschauer in den Alltag eines jungen Mädchens ein. Die Mutter alkoholkrank, die Tochter überfordert mit ihrer Lebensrealität. Ein Drama in sehr treffenden Bildern, so unaufgeregt erzählt, dass es dadurch noch mehr berührt. Die Jury lobte die gut inszenierten Bilder, die in Zusammenhang mit der Musik ein sehr bewegendes Gesamtwerk formen.

Preisträger: 16 - 19 Jahre

1. Platz: #heimat

Jurybegründung: 

Dieser Dokumentarfilm wirkt lange nach. Obwohl es einigermaßen gewagt ist, sich auf ein reines Interviewformat zu beschränken, ist hier dennoch gelungen, was aus Sicht der Jury selten ist: Vertrauen auf die Wirkung der Bilder. Der Film erklärt nicht, er lässt die Persönlichkeiten des Films für die Thematik sprechen. Die wie zufällig zusammengeführten Interviewpartner bilden einen gelungenen Querschnitt der Gesellschaft ab. Alt trifft auf Jung, Männer treffen auf Frauen, wohl Situierte treffen auf soziale Randgruppen, in Deutschland Geborene treffen auf nach Deutschland Immigrierte oder in Deutschland aufgewachsene Migrationserfahrene. Der Dokumentarfilm schafft mühelose Integration mit Hilfe der Frage: Was ist Heimat? Hier sind sich alle Befragten einig.

2. Platz: Last Night

Jurybegründung: 

Dieser Kurzfilm nimmt den Zuschauer mit auf eine surreale Reise zum Thema Schuld und Sühne, der mit viel Phantasie die begrenzten Mittel sehr effektvoll einsetzt. Die Jury schätzte die kreative und detaillierte Ausarbeitung der Szenenbilder. Durch den Einsatz von Lichteffekten und Kostümen wird die Stimmung treffsicher transportiert. Ebenfalls ist die gekonnte Montage zwischen den verschiedenen Zeitebenen hervorzuheben. Alles in allem ist den Filmemachern ein fesselnder und spannender Kurzfilm gelungen, der beim Zuschauer einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

3. Platz: Time Scooter

Jurybegründung: 

Ein Werbefilm, um Mädchen und junge Frauen für die MINT-Fächer zu begeistern. Das schafft der Film mit viel Humor und ohne viele Worte. Dank der gelungenen schauspielerischen Leistung der Protagonisten und der tollen Bildgestaltung und Schnitttechnik wird die Message klar übermittelt. Bemerkenswert ist die einfallsreiche Gestaltung der „Zeitmaschine“ unter Verwendung eines Handstaubsaugers. Beim Zuschauen spürte die Jury die Freude und die Liebe zum Detail der jungen Filmemacher. Das Endergebnis ist ein kluger, witziger und pointierter Kurzfilm mit kleinen Anspielungen auf große Filme. Denn wie wir alle wissen: Ohne Flux-Kompensator gibt es keine Zeitreisen.

Preisträger: 20 - 27 Jahre

1. Platz: Heimspiel

Jurybegründung: 

Schon zu Beginn von „Heimspiel“ erlebte die Jury die bedrückende Nicht-Kommunikation innerhalb der Familie. Die Smartphones werden zu Absorbern jeglicher Unterhaltung, und wenn sie stattfindet, wird nur über diese technischen Geräte gesprochen. Die Eskalation der Familienkonflikte wird auf eindringliche Art und unabwendbar heraufbeschworen. Die Jury war begeistert vom Look, der Farbgestaltung, vom Schnitt und dem schonungslosen Schauspiel.

2. Platz: The Virtues of Normality

Jurybegründung: 

Eine erschöpfte Tochter kommt nach Hause. Die Mutter sitzt am Tisch und arbeitet am Laptop. Die Kleidung der Tochter gibt den Hinweis auf die Arbeit der Tochter: Sie ist Superheldin. Bald klingelt das Telefon. Die Superheldin wird zu einer banalen Heldinnenaufgabe gerufen. Mit sehr klaren Bildern und sehr wenigen Worten erzählt das Filmteam von den Spuren, die das Arbeitsleben von Superheldinnen hinterlassen. Eine Auflehnung gegen die Erwartungshaltung der Mutter bzw. der Gesellschaft bleibt aus. Die Darstellung des tragischen Konflikts eingebettet in diese kleine Alltagsszene berührte die Jury sehr.

3. Platz: Il sogno di Raul

Jurybegründung: 

Die kurze Dokumentation gibt uns einen Blick in das Leben von Raul aus Motnemarciano/Italien, der eine Werkstatt für Upcycling von Altholz gegründet hat. Neben der Vorstellung seiner Tätigkeit und seiner Ideen zur Verarbeitung von Altholz erhält das Publikum einen Einblick in sein Familienleben. Der charismatische Protagonist, die wunderbare Farbgestaltung und das aktuelle Thema „nachhaltiges Leben“ machen diesen Film äußerst sehenswert.

Preisträger: Young Professionals

1. Platz: Bandsalat

Jurybegründung: 

Wer immer die gute Geschichte „Boy meets Girl“ neu erzählt, nimmt damit ein Wagnis auf sich. Umso schöner, wenn sich das Wagnis lohnt und sich einer geneigten Zuschauer*innenschaft zum Vergnügen präsentiert – so bei „Bandsalat“, einem an der Hochschule Darmstadt entstandenen Kurzspielfilm. Reichlich Konflikte, fallhöhenreich, erzählt sich die Geschichte von Lou, die es im familiären Spannungsfeld schwer hat, ihrem Schwarm näher zu kommen. Mit Verve, Witz und Humor reißt es uns in eine dem Familiendrama zuzuordnende Welt – zu unser aller Glück, bevor die Verzweiflung einsetzt, und mit einer Träne im Auge. Film gelungen, weil: emotional beeindruckend.

2. Platz: A Cloud on Fire

Jurybegründung: 

So unverkennbar wie das Unheimliche „Spooky“, das unseren Alltag im digital-biederen Mittelalter aus der Sicht vieler zu durchdringen scheint, erhebt sich auch die Bilderwelt des an der HfG Offenbach entstandenen Kurzspielfilms „A Cloud on Fire“. In einer Welt, materiell sicher wie nie, verbreiten sich große und kleine, dem Alltagsleben und dem Weltgeschehen entspringende Angstszenarien. In einer Reihung von Episoden gelingt es dem Filmteam diese in beeindruckende Gespinste, Gestalten und Traumgewebe zu verwandeln. Technisch hochwertig, erzählerisch am Puls der Zeit, verräterisch gegenüber den inneren Bedrängungen der Moderne: ein Film, den es zu sehen und zu bedenken lohnt.

3. Platz: Die Vergänglichkeit des Bernd Hasselhuhn

Jurybegründung: 

Die Hochschulinitiative, die für den bildgewaltigen Kurzspielfilm „Die Vergänglichkeit des Bernd Hasselhuhn“ verantwortlich zeichnet, hat eine moderne Odyssee ersonnen; sie schickt ihren Hauptdarsteller zu Autoritätspersonen der modernen Welt, um die Ursache seiner Leiden zu erkunden. Mit insgeheimem Witz entfalten sie dessen Lebensgeschichte, gemächlich zwar, aber in kürzester Zeit, dramaturgisch gelungen also. Mit großer Sorgfalt entfalten sie gekonnt einen passenden Filmlook bis hin zu krönenden, von der romantischen Malerei inspirierten kinotauglichen Bildern. Humorvoll und ein Genuss für die Sinne.

Preisträger: Sonderthema

1. Platz: Das DINGSDA - Die Welt steht Kopf

Beschreibung: 

Die Kinder der BGS Jahnschule entdecken ein DINGSDA auf ihrem Schulhof. Dieses DINGSDA scheint die ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Die Kinder wollen erklären, was das DINGSDA genau ist, wie sich ihre Welt dadurch verändert hat und versuchen es letztlich einzufangen.

2. Platz: Ein Staubkorn und Corona

Beschreibung:

In letzter Zeit drehen die Bewohner des Mehrfamilienhauses, in dem das Staubkorn lebt, ziemlich durch. Weshalb? Na wegen dem Coronavirus natürlich! Das Staubkorn nimmt den Zuschauer in unterhaltsamer Art und Weise mit auf seiner Reise durch die verschiedenen Wohnungen und Umgangsformen mit dieser Krisensituation und betrachtet gesellschaftskritisch das Handeln der Menschen in der aktuellen Lage.

3. Platz: 489 vs COVID19

Beschreibung:

Wie aus dem Nichts greifen Coronas die Erde an. In Rödelheim nehmen die Ninjago-Helden den Kampf auf. Wie kann die Welt vor den Coronas geschützt werden? Ein aktuelles Zeichentrick-Abenteuer.

Preisträger: Sonderpreis Filmhaus Frankfurt

Home Sapiens

Beschreibung: 

Was macht man nur mit all der Zeit, die man in Corona-Zeiten allein in seinem Zimmer hockt? Joe hat ganz viele Ideen – doch das Schicksal scheint gegen sie zu sein … - Eine Komödie über das Lebensgefühl in der Selbstisolation.

Flugblatt

Beschreibung:

Jonas ist um 5 Uhr morgens noch wach, Clara steht um 5 Uhr morgens auf. Genau um 5 Uhr morgens treffen sich die Wege des einsamen Tagträumers und des verrückten Flugzeugfans. Eine Liebesgeschichte von Balkontür zu Balkontür - natürlich mit Sicherheitsabstand.

Aktuelles und Rückblick

Die visionale20 hat in diesem außergewöhnlichen Jahr nicht wie üblich im Gallus Theater stattgefunden, sondern als Online-Filmfestival. Die Zuschauerinnen und Zuschauer hatten vom 23. Novemb...
Live-Premiere der Preisverleihung der visionale20 am Sonntag den 29.11.2020 ab 16:00Uhr.  Alle Infos zum Festival zu Preisträgern und weitere Presseinformationen finden Sie auf:  https://vis...
Alle Infos zum Festival finden Sie auf https://visionale-hessen.de  Die visionale hessen ist Hessens ältestes und größtes JugendMedienFestival - es findet dieses Jahr zum 32. Mal statt.  Eue...
Liebe Filmfreunde, wir brauchen euch für den Trailer der visoinale20! Wir brauchen euren Schrei! Frei nach dem Motto: SEI LAUT, WILD und WUNDERBAR In Anlehnung an Astrid Lindgrens "Sei frech und wild ...
Die visionale19 hat das letzte Wochenende vom 29. November 2019 - 01. Dezember 2019 stattgefunden und fand am Sonntag Abend im Gallus Theater ihren Abschluss. Nach einem Grußwort von Stadträtin Sylvia...
Idee/Zeichnung: Brenda Lien Animation: Alma Weber  Stimmen: Lena Reidt Nina Werth Lars von Schuckmann Brenda Lien Montage/Sounddesign: Brenda Lien Dieser Trailer wurde gestiftet von: Hessische La...
Im Rahmen der visionale2018 wurden am Sonntagabend den 18.11.2018 im Gallus Theater die Frankfurter Filmpreise verliehen. Vor großem Publikum wurden die Gewinner*innen der verschiedenen Alterskategori...
Auf visionale-hessen.de findet ihr ab sofort auch Informationen zu unserer Jury. Unsere Jury setzt sich wie in den vergangenen Jahren aus sieben hessischen Fachfrauen und -männern im Bereich Film und ...
Am Sonntag Abend fand die visionale17 mit einer feierlichen Preisverleihung in Anwesenheit von Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht, im Gallus ...
Wie werden wir von User*innen zu aktiven Gestalter*innen der digitalen Welt? Dies war die zentrale Frage unseres neuen Projekts Digitale Welten. Am vergangenen Wochenende haben junge Künstler*innen in...
X

Right Click

No right click